Alte-Musik Ensemble
Juan Gonzalez Martinez & Lea Suter Concierto Ibérico
Spanische Musik von der Renaissance bis in die Romantik – auf historischen Instrumenten, mit erzählerischer Kraft und unverwechselbarer Klangfarbe.
Zur Ensemble-WebseiteConcierto Ibérico macht die klangliche Vielfalt der iberischen Musik vom 16. bis 19. Jahrhundert lebendig: historisch informiert, zugleich unmittelbar und publikumsnah. Im Zentrum stehen Klangbrücken zwischen Spanien und Europa – und Perspektiven, die bis nach Lateinamerika, Afrika und in den Nahen Osten reichen.
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Farbige Originalklänge: Historische Blas-, Tasten- und Zupfinstrumente – virtuos, rhetorisch, präsent.
Programme mit Dramaturgie: Keine lose Stückfolge, sondern musikalische Erzählbögen mit klarer Handschrift.
Kunst trifft Format: Je nach Programm mit Tanz und Erzählkunst – immersiv statt museal.
Für besondere Orte gemacht: Historische Räume und innovative Spielstätten für ein intensives Konzerterlebnis.
Fandango – Inspiración
Getanzte Lebensfreude, historisch inspiriert – und musikalisch brandaktuell
Arabeske – Das Wunder von Al-Andalus
Musik, Tanz und Poesie als Gesamterlebnis – drei Kulturen im künstlerischen Dialog.
Arabeske – im tänzerischen Dialog mit Al-Andalus
KonzertStatt-Reise:
Ministriles – Stadtmusikkultur um 1600

So wie die Ministriles (Ratsmusikanten) schon im 14. Jahrhunderts für die Stadt Bremen musizierten, möchte das Ensemble Concierto Ibérico ein innovatives noch nicht in Bremen vorhandenes Projekt starten, in dem es die Besucher einer Stadtführung mit Musik begleitet. Die Idee, eine konzertierende Stadtführung zusammen mit Stattreisen Bremen e.V. KonzertStattReise zu gestalten, ergibt sich als Verknüpfung zwischen der Historie der Stadt Bremen und Alter Musik, um die Rolle der Ministriles und die damalige Musik in der heutigen Zeit erlebbar zu machen.
Rezensionen über Concierto Ibérico
Rezension über die Premiere von „Arabeske“ am 31. Mai 2024 im Bremer Sendesaal
„Der markante Rhythmus wurde von der Rührtrommel vorgegeben, dann klinken sich Cembalo, spanische Gitarre sowie Blockflöte und Posaune mit ein. Da alle Instrumente historischer Bauweisen entsprechen (Posaune mit enger Mensur), ergibt sich eine perfekte Balance untereinander. Rasant klappernde Kastagnetten und das helle Klingen des Schellen Tambourins sorgen für authentischen spanischen Sound; der pulsierende Rhythmus ist schier allgegenwärtig.“
„Die Auftritte von Tänzerin Dani Niemietz sind zweifellos der Clou des Abends. Nicht nur, dass sie in atemberaubend elegantem, farbenfrohem und mehrfach wechselndem Outfit auftritt. Ihre graziösen Bewegungen, die sich aus Elementen von klassischem Bauchtanz, Flamenco, indischer, nordafrikanisch folkloristischer Tänze bis hin zu Ballett und diversen zeitgenössischen Formen zusammensetzen, sind durchweg ausdrucksintensiv, ästhetisch bis ätherisch, immer gazellenhaft geschmeidig bis ins letzte Finger- und Zehenglied.“
„…bei der Posse vom kuriosen Nasreddin ist Rogers indes in seinem Element; gestisch und mimisch präsentiert er die geistreiche Eulenspiegelei überzeugend humorvoll und witzig.“
(Dr. Gerd Klingeberg in Klassik-begeistert.de, 31.5.24).
Rezension über die CD „Españoletas – Spanischer Wind“
„The playing here is brilliant”
(Peter Loewen in American Record Guide 05/06, 2023)
„Die Stilistik der Musik und die Instrumente formen bei den 22 Titeln einen charakteristischen Klang. Doch von Werk zu Werk ist für Kurzweil gesorgt. Sei es durch die Instrumenten-Kombinationen, durch Wechsel der Rhythmik, durch die volle Besetzung oder Ausdünnung des Tonsatzes. Ein wunderbares, genau und leidenschaftlich gearbeitetes Album“
(Elisabeth Richter in Fono Forum, April 2023)
Rezensionen über das Konzert am 26.3.2023 in Hildesheimer Michaeliskloster
Virtuose Einzelleistungen:
„In dem Stück „Españoletas” von Gaspar Sanz – dem Namensgeber des Programms – kommen all diese Gegensätze zum Tragen. Die Instrumentalisten und Instrumentalistinnen demonstrieren nicht nur virtuose Einzelleistungen, sondern ebenso ihr souveränes Zusammenspiel. Auch wenn die Begleitstimme in der Posaune oft komplizierter und verzierter komponiert ist als die eigentliche Melodie, übertönt Martínez damit nie seine Kollegen und Kolleginnen. Lea Suter an der Orgel beweist dieselbe musikalische Stärke.“
Paradoxe Klangerlebnisse:
„Den Spielstil des Gitarristen Miguel Bellas kann man durchaus als funky bezeichnen und Peter Kuhnschs Umgang mit PerKussions-Instrumenten könnte genauso im sphärischen Intro eines Jazz-Standards Verwendung finden. Auch die Virtuosität in den Melodieinstrumenten – Juan González Martínez an der Posaune und Inés Pina Pérez an der Flöte – lädt beinahe zu Zwischenapplaus nach besonders schnellen oder lyrischen Stellen ein.“
(Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 27.3.2023)
Rezensionen über das Konzert am 17.4.2022 im Rahmen der „Schnitger Tage 2022“, Ganderkesee
Entdeckungen aus der spanischen Musik:
„Schönste Lebendigkeit herrschte dann auch in der Musik in dem mit „Espanoletas – Spanischer Wind“ überschriebenen Programm des „Concierto Iberico“. […] Und es zeigte noch einmal die mitreißende Spielfreude und Virtuosität des Ensembles „Concierto Iberico“ in voller Besetzung, das nach jedem Stück und mit großem Schlussbeifall bedacht wurde.“
(Günter Matysiak in der Weser-Kurier, 19.4.2022)

